Veranstalter: 1A-Vista

Verlauf der 5-tägigen Flußkreuzfahrt mit der MS Rigoletto

Fotos siehe  Link.
Technische Daten:
 MS Rigoletto
·         Länge x Breite: 105 x 10,5 m
·         Tiefgang: 1,3 m
·         Geschwindigkeit: 22 km/h
·         Baujahr: 1987
·         Renovierung 2003
·         Passagiere: max. 120
·         Besatzung: 30
·         Flagge: Niederlande
 
  
1. Tag
Köln
Kreuzen auf dem Rhein
Passagen Düsseldorf und Duisburg
2. Tag
Flussfahrt auf der Ijssel
Deventer
Kampen
Kreuzen im Ijsselmeer
Hoorn
3. Tag
Hoorn
Volendam
Fahrt über Markener Meer
Amsterdam
4. Tag
Amsterdam/
Passage Utrecht
Wijk bij Duurstede
5. Tag
Xanten
Kreuzen auf Niederrhein
Düsseldorf
6. Tag
Düsseldorf
Köln

 

 
 
Deventer
Die Stadt Deventer, auf deren Grundgebiet schon vor Anfang des 4. Jahrhunderts Germanen lebten, wurde vor dem 8. Jahrhundert gegründet. Der angelsächsische Missionar Lebuin (= Liafwin - „lieber Freund“) gründete dort 768 oder 769 eine Kirche. Der Ort an einer kleinen Anhöhe am Fluss IJssel war damals schon ein wichtiger Handelsplatz. Als die Wikinger den Ort 882 zerstörten, wurde Deventer bald wieder aufgebaut und mit Erdwällen befestigt.
Im 9. und 10. Jahrhundert war Deventer vorübergehend Sitz des Utrechter Bischofs
Die Stadt entwickelte sich zu einem wichtigen Knotenpunkt von Handelswegen und schloss sich der deutschen Hanse an. Vor allem der Handel mit Stockfisch aus Skandinavien war bedeutend. Im 15. Jahrhundert fand in der Stadt fünfmal im Jahr ein Jahrmarkt statt. Als im 16. und 17. Jahrhundert die Seewege über Holland immer wichtiger wurden und der Wasserpegel in der Ijssel sank, so dass große Schiffe den Fluss nicht länger benutzen konnten, verlor die Stadt vorübergehend stark an Bedeutung.
In der historischen Altstadt fallen drei historische Gebäude besonders auf:
·         die Stadtwaage (Waag) am Marktplatz namens Brink, 1545 erbaut, 2002 restauriert, jetzt Stadtmuseum;
·         die Große - oder Lebuinuskirche, mit hohem Turm, und
·         die Bergkirche mit zwei Türmen, die sich im so genannten Bergviertel befindet.
 
Kampen
Kampen ist eine Gemeinde und ehemalige Hansestadt in der niederländischen Provinz Overijssel mit einer Fläche von 161,84 km² und 49.345 Einwohnern.
Die Stadt liegt an der Mündung der IJssel in das IJsselmeer.
Die Stadt Kampen entstand um das Jahr 1000 aus einem Dorf entlang einem Deich. 1236 erhielt Kampen Stadtrecht. Schon früh war Kampen oder Campen eine wichtige Hafen- und Handelsstadt wegen seiner Lage an der Flussmündung. Die Stadt trat 1441 der deutschen Hanse bei. Kampen war einige Zeit die wichtigste niederländische Stadt in diesem Städteverbund. Seit dem 15. Jahrhundert verlor es an Bedeutung, da sich Probleme mit dem Wasserstand ergeben hatten, aber auch als Folge von Kriegen und der Handelskonkurrenz Hollands. Im 15. Jahrhundert hatte die Stadt eine gemeinschaftliche Münze mit Zwolle und Deventer, die in der Hansezeit mehr oder weniger Partnerstädte waren.
Aus der Blütezeit der Stadt sind mehrere historische Gebäude erhalten geblieben:
·         das Rathaus, mit einer schönen Innenausstattung, zum Teil aus dem 16. Jahrhundert
·         drei Stadttore, u. a. die
o   Cellebroederspoort und
o   die weiße Koornmarktspoort, die von der IJssel sichtbar ist
·         der Neue Turm (Nieuwe Toren), erbaut im 17. Jahrhundert, mit vier Glocken aus den 1480er Jahren, die aus einem anderen Gebäude kamen, und einem Glockenspiel vom berühmten Glockengießer Hemony
·         drei alte Kirchen, von denen vor allem die Nikolaus- oder Obere Kirche (Bovenkerk) sehenswert ist.
 
Hoorn
Hoorn ist eine niederländische Stadt im Nordwesten der Provinz Nordholland, in der Region West-Friesland. In der Gemeinde wohnen 67.843 Menschen auf einer Grundfläche von 52,49 km². Hiervon sind 32,62 km² Wasser.
Hoorn entstand im 12. Jahrhundert. Der Name „Hoorn“ bedeutet: Kap, Landzunge; Hoorn liegt tatsächlich auf einer Landzunge im IJsselmeer.
Das an der Anliegestelle liegende Hauptturm (Hoofttoren) ist von 1532.
 
Nach der Gründung der Vereinigten Ostindischen Kompanie im Jahre 1602, die in Hoorn einen ihrer Sitze hatte, wuchs Hoorn zu einer Hafenstadt internationaler Bedeutung heran. Viele Seefahrer und Entdecker kamen aus Hoorn, so zum Beispiel die holländischen Entdecker Willem Cornelisz Schouten und Jakob Le Maire. Die frühere Bedeutung der Stadt als Hafenplatz zeigt sich in der Benennung des südlichsten Punktes Südamerikas mit dem Namen Kap Hoorn.
Die Stadt hat viele historische Baudenkmäler. Zu nennen sind einige Kirchen (beispielsweise die Oosterkerk.), das Rathaus, die Stadtwaage von 1609, ein Stadttor und viele Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert
 
Volendam
Volendam ist ein Ortsteil der niederländischen Gemeinde Edam-Volendam in der Provinz Nordholland. Obwohl Volendam mit 22.000 Einwohnern der größte Ortsteil der Gemeinde ist, ist Edam Hauptort.  Volendam liegt an jener Stelle, wo der kleine Fluss der E oder IJe im Mittelalter in die Zuiderzee mündete. 1357 durch Eindeichung der E durch die Bürger von Edam das Dorf Vollendam. Das Dorf wurde schnell von Bauern und Fischern besiedelt. Volendam hat bestimmte Sitten und Gebräuche mit den das Dorf sich von den restlichen Niederlanden unterscheidet und die Bevölkerung hat einen eigenen Dialekt das sogenannte Volendams.
Amsterdam
Der Name der Stadt leitet sich von einem im 13. Jahrhundert errichteten Damm mit Schleuse im Fluss Amstel ab. Die Abdeichung von Flussmündungen wurde nötig, um die durch Sturmfluten gefährdete Küstenlinie zu verkürzen. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts entstand rund um einen Damm im Fluss eine kleine Siedlung. Dem Damm in der Amstel verdankt die Stadt Amsterdam ihren Namen. Heute ist der Damm noch immer existent; inzwischen wurde er zu einem Platz umfunktioniert, dem Dam. Anfang des 13. Jahrhunderts wurden Amsterdam vom damaligen Landesherrn Stadtrechte verliehen. Im Jahre 1369 wurde Amsterdam Mitglied der Hanse.
Der in die Amstel gelegte Damm verband die zuvor auf beiden Seiten entstandenen Siedlungskerne, die noch heute als Oude Zijde und Nieuwe Zijde (alte und neue Seite) bezeichnet werden. An der Stelle des Amstel-Damms entstand im Laufe des Mittelalters ein städtischer Platz, der noch heute den Namen Dam trägt und den Mittelpunkt der Stadt darstellt.
Unzählige jahrhundertealte Denkmäler zieren den Stadtkern. Fast 7.000 Kaufmanns- und Lagerhäuser sowie beinahe 1.300 Brücken aus dem sechzehnten, siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert zeugen von diesem Goldenen Zeitalter. Die Handelshäuser wurden entlang der 165 Grachten gebaut, die als Transportwege genutzt wurden, um die schnelle Verteilung der Importwaren in der Stadt und zu den Handelskontoren zu bewerkstelligen.
Bedeutung des Wappens
Das Stadtwappen von Amsterdam besteht aus drei vertikal angeordneten Andreaskreuzen, nahezu identisch der Stadtflagge, auf der die Kreuze jedoch horizontal angeordnet sind. Aufgrund ihrer schmalen Ausführung werden die Kreuze als Flanchis bezeichnet.
Die genaue Bedeutung des Wappens ist unbekannt. Es gibt aber verschiedene Theorien, die von Historikern als plausibel erachtet werden, bisher jedoch nicht weiter belegt werden können.
  • Die drei Kreuze symbolisieren die drei Plagen Flut, Feuer und Pest, die Amsterdam bedrohten
  • Die Kreuze dienten der Identifikation von Furten an alten Handelsrouten. Auch die Wappen umliegender Städte weisen eine ähnliche Anordnung von Kreuzen auf: das Wappen von Amstelveen zählt vier, das von Ouder-Amstel fünf Andreaskreuze.
  • Eine weitere Theorie besagt, dass die drei Kreuze an den Apostel Andreas erinnern sollen.
Als belegt gilt, dass die Stadt das Wappen im 15. Jahrhundert annahm. Der römisch-deutsche König und spätere Kaiser Maximilian I. verlieh der Stadt 1489 das Recht, seine Krone dem Stadtwappen hinzuzufügen.
Historische Gebäude in Amsterdam sind häufig verhältnismäßig hoch, aber sehr schmal
Da in der Geschichte Amsterdams die Grachten einen der Haupttransportwege für Güter und Menschen darstellten, war es üblich, die Steuern für ein Gebäude nach seiner Breite am Kanal zu bemessen. Folglich entstanden in Amsterdam vorwiegend Häuser, die sehr schmale Vorderfronten entlang der Grachten aufweisen, dafür aber, um genügend Wohnraum oder Lagerplatz für Güter zu bieten, verhältnismäßig lang und hoch sind. Diese Bauweise eignete sich allerdings nicht für die Anlage breiter Treppenhäuser; vielmehr waren die Treppenhäuser meist zu schmal, um sperrige Güter oder Möbel durch sie zu transportieren. Gegenstände, die nur schwer über das Treppenhaus zu transportieren waren, wurden stattdessen über die Fenster in ein Haus befördert. Um diesen Vorgang zu erleichtern, befinden sich an den Giebeln vieler historischer Gebäude vorstehende Balken, an denen sich Flaschenzüge anbringen lassen. Weiterhin sind viele Fassaden leicht nach vorne geneigt, da Amsterdam früher auf Holzpfählen gebaut wurde und die Pfähle im Lauf der Jahrzehnte langsam vermodern.
Amsterdam steht auf rund 5 Millionen Holzpfählen, die wegen des feuchten, sandigen Untergrundes notwendig sind. Heute werden Betonpfähle verwendet wegen der längeren Haltbarkeit. Der Hauptbahnhof steht auf ca. 8.600 und der Königliche Palast auf rund 13.659 Pfählen.
 
Wijk bij Duurstede
hat als ehemals bedeutender Handelsplatz Dorestad Geschichte. Noch heute wird die Kleinstadt durch die mittelalterlichen Häuser, die Windmühle, die Grote Kerk und das von den Utrechter Bischöfen gegründete Schloss geprägt.
Ein Ritter namens Zweder van Abcoude ließ hier im 13. Jahrhundert einen Wohnturm bauen. Als Andenken an Dorestad nannte er das Gebäude Duurstede. Darum herum entwickelte sich eine Siedlung, die 1300 das Stadtrecht erhielt. Das neue Schloss Duurstede wurde im 15. Jahrhundert bewohnt vom einflussreichen David von Burgund (* 1427; † 1496), der damals Bischof von Utrecht und damit auch der weltliche Landesherr war. Das Schloss kam nach der Reformation in die Hände der Staaten von Utrecht und wurde, als die Franzosen im Jahr 1672 das Städtchen bei einem Kriegszug zerstörten, von den Einwohnern Wijks bis auf zwei starke Türme geschleift: sie benutzten die Steine für den Wiederaufbau ihrer Häuser. Die Ruine des Schlosses mit den beiden mächtigen Türmen (ein runder, sog. Donjon und ein viereckiger Turm sind erhalten geblieben) wurde 1852 vom berühmten Landschaftsarchitekten Jan David Zocher in eine Parkanlage integriert; Teile der Ruine sind restauriert worden.
Die Altstadt, mit ihren alten Häusern, der Großen Kirche aus dem 14. bis 15. Jahrhundert und dem Tor auf dem Deich mit Windmühle.
 
Xanten
Xanten bezeichnet sich als Römer-, Dom- und Siegfried-Stadt.
12 v. Chr. Wurde die Gründung des römischen Militärlagers Vetera Castra I vorgenommen. 9 n. Chr. Fand der Auszug des Varus zur Schlacht nach Kalkriese gegen Armin, den Cherusker statt. Im Jahre 98 fand die Verleihung der Stadtrechte durch Kaiser Marcus Ulpius Traianus an die entstandene römische Siedlung, die Colonia Ulpia Traiana, abgekürzt CUTstatt.Um 275 Zerstörung der CUT durch die Franken.
Der katholische Dom der Stadt Xanten am Niederrhein und gilt als größter Dom zwischen Köln und dem Meer. 1937 wurde dem Gotteshaus durch Papst Pius XI. der Titel einer Basilica minor verliehen, zudem ist die ehemalige Stiftskirche Propsteikirche. Die Grundsteinlegung des Doms erfolgte im Jahr 1263 durch Friedrich und Konrad von Hochstaden. Der Bau dauerte 281 Jahre und wurde schließlich mit der Weihung der Heilig-Geist-Kapelle im Jahr 1544 vollendet.
Das um 1540 erbaute Gotische Haus gilt als herausragendes Beispiel der spätgotischen Baukunst am Niederrhein. Es beschreibt anschaulich, durch sein original erhaltenes Holzwerk (Balkendecken und Dachstuhl.
Weiterhin kann heutzutage noch das 1392 erbaute Mitteltor besichtigt werden.
Von dem Anleger bei Rheinkilometer 823 kann die Stadt Xanten zu Fuß in ca. 30 min. erreicht werden.
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